Ausstellung ab 3. März 2018 im MAMUZ Museum Mistelbach 

Die Pyramiden Ägyptens faszinieren seit ihrer Entstehung vor 4600 Jahren. Schon die Alten Griechen standen bewundernd vor den Pyramiden von Giza und zählten sie zu den sieben Weltwundern. Sie beeindrucken durch ihre Erscheinung und Architektur und waren als Teil gigantischer Anlagen Jahrhunderte lang die Grabstätten der ägyptischen Könige und der Elite. Ab 3. März 2018 zeigt das MAMUZ Museum Mistelbach in der Ausstellung „Faszination PYRAMIDEN“, mit welcher Perfektion die imposanten Monumente im Alten Ägypten errichtet wurden und welchen Einfluss Pyramiden heute auf Architektur, Mode und Kunst haben. Mit Baumodellen, Originalfunden, interaktiven Stationen, multimedialen Projektionen und der Rekonstruktion einer Grabkammer bringt das MAMUZ Museum Mistelbach die Pyramiden zum Greifen nahe. 

Faszination Pyramiden 2_Foto_Liechtensteinisches Landesmuseum, Sven Beham

Entstanden vor tausenden von Jahren, faszinieren die Pyramiden Ägyptens noch heute. Sie veranschaulichen auf beeindruckende Weise die baulichen Kenntnisse der antiken Hochkultur. Für viele Dynastien dienten die Pyramiden als Grabstätte und waren jahrzehntelang Teil des Alltags der Alten Ägypter, die sie errichteten. Doch bis heute werfen die Pyramiden Ägyptens viele Fragen auf: Welche Bedeutung hatten sie? Wie wurden sie gebaut? Und was verbindet Pyramiden und Obelisken?

Wie viele Arbeiter waren am Bau einer Pyramide beteiligt? Wie lange dauerte es, bis eine Pyramide fertig gestellt war? Die schriftlichen Quellen schweigen. Seit Jahrzehnten machen sich Archäologen aus aller Welt daran, diesen Geheimnissen auf die Spur zu kommen. Die dabei entdeckten Baubefunde lassen erahnen, mit welchem Aufwand die ägyptischen Pyramiden errichtet wurden, deren Architektur sich im Laufe der Jahrtausende verändert hatte. Im MAMUZ Museum Mistelbach verdeutlichen Baumodelle der unterschiedlichsten Pyramiden den faszinierenden Wandel ihrer Architektur.

Die damit verbundenen Kulte, Rituale und Jenseitsvorstellungen werden anhand von Originalfunden greifbar. Eines der Highlights der Ausstellung ist die rekonstruierte Grabkammer des Sennedjem. Ausgestattet mit Szenen aus Leben, Alltag und der ägyptischen Götterwelt, geben die Fresken Einblick in diese längst vergangene Zeit. Darstellungen der Gottheiten Isis und ihrer Schwester Nephtys sowie Osiris zeugen vom Glauben der Ägypter, den Tod erfolgreich zu bezwingen und wiederaufzuerstehen: Die originalgetreue Kammer macht deutlich, dass die Ägypter beim Bau ihrer Gräber an ihre Zukunft im Jenseits dachten.

ERLEBNISMUSEUM MAMUZ. Das Urgeschichtemuseum MAMUZ versteht sich als Erlebnismuseum und Wissenszentrum. „40.000 Jahre Mensch“ ist das Credo, das an den beiden MAMUZ-Standorten immer wieder neu und umfangreich aufbereitet wird. Im MAMUZ Schloss Asparn/Zaya ist die gesamte Fülle der Ur- und Frühgeschichte anhand von Originalen zu sehen. Im Jahr 2018 zeigt die Sonderausstellung „Konflikten auf der Spur“ die Möglichkeiten der Historischen Archäologie auf, um längst vergangene Ereignisse noch umfassender zu begreifen. Das archäologische Freigelände gibt mit historischen Wohn- und Wirtschaftsgebäuden einen authentischen Einblick in Leben und Alltag unserer Vorfahren. Im MAMUZ Museum Mistelbach beleuchten jährlich neue Ausstellungen die Highlights aus 40.000 Jahren Mensch: 2014 waren es die Mammuts der Eiszeit, 2015 eine Ausstellung über die Eismumie Ötzi. 2016 und 2017 begeisterte Stonehenge. Im Jahr 2018 begibt sich das MAMUZ Museum Mistelbach auf die Spuren der Alten Ägypter und zeigt in der Ausstellung „Faszination PYRAMIDEN“, mit welcher Perfektion die Pyramiden errichtet wurden.

www.mamuz.at

Fotos: Beitragsbild (c) Faszination Pyramiden Sujet atelier olschinsky; Ausstellungsszene: Faszination Pyramiden Foto, Liechtensteinisches Landesmuseum, Sven Beham