Darum sollten wir diesen Sommer kalten Kaffee trinken

Der Sommer naht in großen Schritten. Vor allem an heißen Tagen ist selbst bei überzeugten Kaffeeliebhabern der Wunsch nach Abkühlung groß. Damit künftig auch während der Sommermonate nicht auf den täglichen Koffein-Kick verzichtet werden muss, hat sich ein Trend in der zuletzt besonders bewährt: Cold Brew – kalorienärmer als Eiskaffee und weniger bitter als abgekühlter Kaffee. Ursprünglich aus den USA kommend, bietet der kaltgebrühte Kaffee eine erfrischende Alternative zu klassischen Kaffee-Variationen.

Johannes Hornig

Das Wichtigste vorneweg: Im Vergleich zu herkömmlichem Kaffee wird Cold Brew nicht mit heißem Wasser gebrüht, sondern in kaltem Wasser mehrere Stunden angesetzt und dann gefiltert. Auf diese Weise können sich alle Aromastoffe aus dem Kaffeemehl lösen und das Geschmackserlebnis wird besonders intensiv. Warum und in welchen Situationen man gerade im Sommer zu Cold Brew greifen sollte, erklärt Kaffeeexperte Johannes Hornig:

Süß, ganz ohne Zucker. Durch die einzigartige Zubereitungsart sind im Cold Brew – verglichen mit heiß gebrühtem Kaffee – deutlich weniger Säuren und Bitterstoffe enthalten. So erhält der kalt gebrühte Kaffee sein liebliches Aroma und eine natürlich-süße Note. Es sind also weder Zucker noch Sirup nötig. Cold Brew kann somit auch als gesunde Alternative zu Energydrinks gesehen werden. Für den bestmöglichen Erfrischungseffekt trinkt man Cold Brew direkt aus dem Kühlschrank und „on the rocks“, also über Eiswürfeln. Je nach Geschmack kann das Trend-Getränk anschließend noch mit einem Schuss Milch verfeinert werden.

 

 Kick-Start beim Sport. Durch das langsame und schonende Brühverfahren wird nicht nur der Geschmack besonders mild. Der kaltgebrühte Kaffee erhält dadurch außerdem einen geringeren Säureanteil – was ihn besonders schonend für den Magen macht. Generell sind in Kaffee Inhaltsstoffe enthalten, die den Adrenalinspiegel in die Höhe treiben. Gerade vor dem Sport ist Cold Brew damit eine kalorienarme Alternative zu Energydrinks.

Auf zum Afterwork! Kaltgebrühter Kaffee eignet sich nicht nur dazu, ihn pur zu genießen, sondern auch als Basis für zahlreiche Sommercocktails wie beispielsweise Cold Brew Gin Tonic. Alternativ gibt es in der J. Hornig Kaffeebar seit kurzem auch Nitro Cold Brew. Eine besondere Variante des herkömmlichen Cold Brews, die frisch aus dem Zapfhahn kommt. Der Kaffee wird dabei zusätzlich mit Druckluft versetzt. Dadurch entwickelt er eine Schaumkrone, die optisch stark an Bier erinnert und ihn damit durchaus abendtauglich macht.

Schutz vor UV-Licht. Neben den geschmacklichen Vorteilen bietet Cold Brew aber noch einen weiteren praktischen Aspekt für heiße Sommertage: Kaffee hilft nämlich auch unserer Haut. Wissenschaftler aus New Jersey haben im Rahmen einer aktuellen Studie herausgefunden, dass Kaffee vorbeugend gegen Hautkrebs wirken soll. Damit wäre Cold Brew also neben Erfrischungsgetränk und Energielieferant auch ein natürlicher Sonnenschutz.

Gibt’s eine Alternative? Wer keine Zeit hat, um den kalt gebrühten Kaffee stundenlang anzusetzen, kann auch einfach zum fertigen Cold Brew in der Flasche greifen, etwa von J. Hornig. Für alle, denen der etwas andere Geschmack weniger zusagt, bietet sich das Pour Over Set bzw. die gute alte Filterkaffeemaschine an, um sich einen Iced Coffee zubereiten. Dafür wird die Glaskanne bei der Zubereitung einfach mit Eiswürfeln gefüllt. Durch das Schockkühlen des Kaffees während er in die Kanne tropft, entfalten sich – ähnlich wie bei Cold Brew – kaum Bitterstoffe. Wenn das gesamte Wasser durch den Filter getropft ist, sollte das Eis in der Kanne geschmolzen sein. Anschließend in ein Glas gießen und die kühle Sommererfrischung genießen!
Weitere Infos unter www.jhornig.com
und www.facebook.com/HornigKaffee

Fotos: Bild 1: Cold Brew als ideale Alternative für die heißen Sommermonate © J. Hornig, Bild 2: Nitro Cold Bew – kalt gebrühter Kaffee aus dem Zapfhahn © Colin Cyruz Michel/goodlifecrew.at, Bild 3: Kaffeeexperte Johannes Hornig © J. Hornig