Sie  gehören seit Urzeiten ins Nikolosackerl, doch wie gesund sind sie wirklich, die Walnuss und der Mandelkern?

HK_nut_堅果_Juglans_regia_合桃_Dec-2013Die Kopf- und Anti-Aging Nuss. Die Form der Walnuss sagt schon alles. Sie gleicht dem menschlichen Gehirn und wirkt auch hauptsächlich dort. Ihre mehrfach gesättigten Fettsäuren, Vitamine E und B-Vitamine fördern die Konzentration und Lernfähigkeit. Sie stärkt das Gedächtnis und die Nervenfunktionen, ist Energiespender für Körper und Seele und wertvoller Genuss gegen Stress. Zudem sollen 5 Walnüsse täglich auch die Herzgesundheit fördern und sie sind die Nummer eins, wenn es um Antioxidantien und Zellschutz geht.  Nach einem alten Hausrezept soll die Nusswirkung durch saftige  Birnen erhöht werden. Gemeinsam verzehrt, bringen sie Gehirn und die Leistungsfähigkeit so richtig in Schwung bringen.

Tipp
Auf extra-frische Nüsse achten. Länger gelagerte Walnüsse kann man beleben, indem man sie bis zu 10 Stunden mit Wasser bedecken und so den Keim-Prozess einleitet, der die Wirkstoffe verstärkt und die Nüsse frischer schmecken lässt.

Mandorle_sgusciateDie Herz-, Darm- und Glücksnuss. Mandeln sind nicht nur basisch, sie wirken auf den Darm ähnlich wie Präbiotika, vor allem ungeschält. Sie nähren die nützlichen Darmbakterien und fördern so die Gesundheit des Immunsystems. Die energiereichen Früchte sättigen lange und enthalten – wie andere Nüsse auch – neben wertvollen Mineralstoffen und Vitaminen viele essentielle Fettsäuren. Medizinische Studien belegen, dass der regelmäßige Verzehr von Mandeln die Herzgesundheit fördert; außerdem gilt die cholesterinsenkende Wirkung als gesichert. Die Mandel enthält auch mehr Calcium, Magnesium und Kalium als andere Nüsse.

Neben ihrer gesundheitlichen und vor allem kulinarischen Bedeutung hat die Mandel auch seit jeher einen hohen symbolischen Wert. Sie steht für Kindersegen, Glück, Liebe, Gesundheit und Reichtum.

 

Bilder: CC BY-SA 3.0. CC BY 2.0

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