Die Sonne lacht, das Freibad lockt … Bald!

Gelsen, Pilzinfektionen, übermäßiges Schwitzen, Sonnenbrand … Zeit sich Gedanken zu machen, sich lästige Sommergäste vom Hals zu halten …

Es geschah im Schwimmbad. Nach einem Besuch im Schwimmbad ist er da, der unangenehme Juckreiz: Zwar sind Fuß- und Nagelpilz kein typisches „Sommer-Phänomen“, werden jedoch spätestens jetzt sichtbar, wenn Sandaletten und Flip Flops die Infektion schonungslos offenbaren. Nicht nur in öffentlichen Bädern ist das Ansteckungsrisiko denkbar hoch. In den sonnenreichen Monaten tragen viele Menschen das falsche Schuhwerk, in dem schnell ein feucht-warmes Milieu und damit ein Eldorado für Pilzsporen entsteht. Um Fußpilz vorzubeugen ist es besonders wichtig, die Füße und Zehenzwischenräume trocken zu halten. Ist er einmal da, sollte er Antimykotika behandelt werden.

Stichtag. Allein der Gedanke an die Gegenwart der summenden Störenfriede verursacht Gänsehaut: Zwar übertragen Stechmücken in unseren Breitengraden in der Regel keine schweren Krankheiten, sie können jedoch sehr lästig sein und den Aufenthalt im Freien unerträglich machen. Dabei stechen die hinterlistigen Blutsauger meist mehrmals hintereinander zu und hinterlassen gerötete, stark juckende Hautstellen. Bei Insektenstichen helfen kühlende Salben. Im Freien ist jedoch Kleidung der beste Schutz gegen Mückenstiche. Auch ein mückenabwehrendes Spray kann eingesetzt werden. 

Dürrezeit für die Haut. Hot summer: Durch die hohen Temperaturen und die erhöhte UV-Exposition ist die Haut jetzt oft trockener. Beide Faktoren führen dazu, dass sich die Blutgefäße erweitern und die Aktivität der Schweiß- und Talgdrüsen steigt – infolgedessen verliert die Haut mehr Feuchtigkeit. Um das Defizit auszugleichen, ist nicht nur eine entsprechende Feuchtigkeitscreme gefragt, sondern auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von innen. Die Haut ruft SOS: Sonnenbrand oder auch UV-Erythem ist ein sichtbares Zeichen des Körpers, dass die Sonnenbestrahlung der Haut zu intensiv war: Es entsteht eine Entzündung, die sich zunächst durch Rötungen an den betroffenen Stellen zeigt. Im akuten Fall führt ein Sonnenbrand oftmals auch zu Druckempfindlichkeit und je nach Schweregrad sogar zu Blasenbildung. Auch Juckreiz und Schwellungen zählen zu den Symptomen. Damit es gar nicht erst soweit kommt, ist Sonnenschutz ein absolutes Muss in den sonnenreichen Monaten. Vor allem die empfindliche Haut von Kindern muss in besonderem Maße vor den schädigenden Auswirkungen von UV-Strahlung geschützt werden.

Manche mögen‘s heiß
… andere aber nicht: Im Allgemeinen werden Temperaturen von über 26 °C als zu warm empfunden. Jeder Mensch empfindet jedoch aufgrund seines subjektiven Temperaturempfindens eine andere Temperatur als Hitze. Sein Wohlbefinden hängt von der körpereigenen Thermoregulation ab. Damit der Körper seine Temperatur auch bei großer Hitze konstant halten kann, muss er Wärme abgeben und schwitzen. Ausgeprägtes Schwitzen kann jedoch zur psychischen Belastung werden. Sog. Antitranspirantien verringern die Schweißsekretion durch eine temporäre Verengung oder Verstopfung der Ausführungsgänge. Bei Hyperhidrose ist die Wirkung der Antitranspirantien aber oft zu schwach. Hier kann eine Behandlung sinnvoll sein, bei der die Schweißdrüsen unter Einfluss von Wärme verkleben und keinen Schweiß mehr produzieren können.

Quelle: medicalpress.de; venostasin