Klischees, bye-bye! – Warum mehr Männer Sprachreisen machen sollten

„Albert Einstein sagte bereits, es sei schwieriger eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom. Auch wenn wir keine weltberühmten Physiker sind, möchten wir es hiermit gerne versuchen“, leitet Cornelia Lindner, Country Manager Austria, Slovakia, Hungary bei EF Sprachreisen, mit einem Augenzwinkern in die Thematik ein. Hartnäckig ranken sich einige Klischees rund um die Kombination „Männer und Sprachen“, was sich auf deren Einstellung zu Sprachreisen auswirkt. Obwohl sich die Anzahl der Buchungen von Männern in den letzten Jahren bei EF Sprachreisen verdoppelt hat, besteht noch jede Menge Potenzial für weiter steigendes Interesse. EF, weltweit führender Anbieter für internationale Bildungsprogramme, räumt mit den verbreitetsten Klischees auf.

Sprachreise IIFremdsprachen und Sprachreisen könnten für Männer genauso attraktiv wie für Frauen sein, gäbe es da nicht gängige Klischees, die für geringeres Interesse von Männern an dem Themenbereich verantwortlich sein können. Durch sein über 50-jähriges Bestehen kann EF auf einen reichen Erfahrungsschatz wie umfassendes Know-how zurückgreifen und räumt mit den fünf verbreitetsten Vorurteilen auf.

  1. Vorurteil: Männern fällt es schwerer als Frauen, Sprachen zu lernen

 „Diese Annahme ist schlichtweg falsch“, kommentiert Lindner. Was jedoch gesagt werden kann, ist, dass Männer meist die rechte Gehirnhälfte weniger nutzen als Frauen und dementsprechend andere Lernzugänge haben als sie. Das Resultat wie einfach oder schwer jemand eine Sprache lernt, hat also nichts mit dem Geschlecht zu tun – die Art des Lernens unterscheidet sich oft nur. Wie etwa eine Studie der Fachhochschule Köln zeigt, lernen von den untersuchten Personen mehr Studentinnen als Studenten bevorzugt visuell. Beim motorischen Lernen überwiegen männliche Studierende[1].

 

  1. Vorurteil: Männer sprechen Fremdsprachen deutlich schlechter als Frauen

 In der Schulzeit ist bei den meisten Burschen eine Affinität zu Naturwissenschaften erkennbar und ihre Kenntnisse in Fremdsprachen haben Verbesserungspotenzial. Dies liegt in den meisten Fällen darin, dass Buben an Technik, Mathematik, Chemie und so weiter stärker interessiert sind und diese Bereiche folglich mit größerer Begeisterung lernen. Lindner dazu: „Dieses Bild der Schulzeit bleibt in unseren Köpfen verankert. Bei allem, was man mit Freude erlernt, sind größere Erfolge ersichtlich als umgekehrt. Dementsprechend sollten junge Erwachsene spätestens nach ihrer Schulbildung das Thema Fremdsprachen verstärkt in Angriff nehmen und es etwa mit einem erlebnisreichen Auslandsaufenthalt verbinden.“ Wenn man sich nämlich die Ergebnisse des aktuellen EF English Proficiency Index (EF EPI) 2016 – die weltweit umfassendste Vergleichsstudie von EF Sprachreisen zur Bewertung der Englischkenntnisse von Erwachsenen – ansieht, ist im Erwachsenenalter kein großer Unterschied zwischen den Englischkenntnissen der über 950.000 ausgewerteten Teilnehmenden erkennbar. Die weltweiten Kenntnisse nach Geschlecht differenzieren sich nur um 1,59 Punkte.

 

  1. Vorurteil: Auf Sprachreisen der sprichwörtliche Hahn im Korb sein

„Vielfach bemerken wir von männlichen Interessenten eine Scheu, auf Sprachreise zu gehen, weil sie fürchten, dort alleine unter Frauen zu sein“, berichtet die EF Country Managerin. Verhältnismäßig würden schon mehr Frauen beziehungsweise Mädchen Sprachreisen machen, gibt Lindner offen zu, doch Männer oder Burschen müssen keineswegs vergeblich auf „männliche Verstärkung“ hoffen. Die Anzahl der Buchungen von Männern hat sich in den letzten Jahren bereits verdoppelt. „Wir würden uns dennoch freuen, weiterhin noch mehr Männer auf unseren Sprachreisen zu begrüßen und hoffen, dass viele diese Mitteilung lesen werden“, ergänzt Lindner mit einem Schmunzeln.

 

  1. Vorurteil: Bundesheer oder Zivildienst rauben ohnehin schon zu viel Zeit

Trotz der für Männer verpflichtenden Absolvierung des Grundwehrdienstes oder des Zivildienstes können sie auch einen Auslandsaufenthalt absolvieren, ohne zusätzliche Zeit für ihre Karriere zu verlieren. „Idealerweise eignet sich dafür das Zeitfenster zwischen der Beendigung des Dienstes und dem möglichen Beginn eines Studiums oder Jobs“, empfiehlt die Sprachreise-Expertin. Bei EF gibt es etwa Sprachreisen ab einer Dauer von 2 Wochen, die jederzeit flexibel gebucht werden können. Für diejenigen, die dennoch einen längeren Auslandsaufenthalt absolvieren möchten, gibt es so genannte „Multi-Sprachen-Reisen“, bei denen bis zu drei Sprachen in drei EF-Destinationen kombiniert werden können.

 

  1. Vorurteil: Sprachreisen sind langweilig, etwa Sport ist interessanter

 Das Angebot bei Auslandsaufenthalten hat sich stetig erweitert und wird so immer facettenreicher. „Wir achten bei EF sehr darauf, Angebote zu entwickeln, die an den Interessen von Männern ausgerichtet sind. Für zehn- bis 17-jährige Teilnehmer bieten wir unter anderem ein Chelsea Fußballcamp“, berichtet Lindner. Dabei nehmen die Schüler in Trainingseinheiten mit den Coaches der FC Chelsea Foundation die Sprache mit auf das Fußballfeld und lernen so auf spielerische Art und Weise Englisch. Anschließende theoretische Lerneinheiten mit den EF Lehrern über Ernährung und Fitness werden in lustige Aktivitäten verpackt. Ausflüge in die City von London und Windsor, sowie eine Tour durch das Chelsea FC Stamford Bridge Stadium, sind auch inkludiert. „Das EF Chelsea Fußballcamp ist übrigens genauso für Mädchen buchbar“, informiert Lindner und ergänzt abschließend: „Wir wollen bei EF ganz bewusst weg von gängigen Geschlechterklischees“.

Weitere Informationen zu EF Sprachreisen finden Sie unter http://www.ef.co.at/pg/sprachreisen/

 

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