Was passiert, wenn wir doch aus der Geschichte lernen …

Keine Sorge, das tun wir! In düsteren Zeiten sehen wir naturgemäß zuerst die unendlich großen Baustellen, die es zu bearbeiten gibt – im Bereich Befriedung, im Bereich Menschenrechte, im Bereich Verteilungsgleichheit, im Bereich FRAUENRECHTE! UNENDLICH viel ist zu tun!

Wir lernen aber auch, dass vieles schon getan ist … Wir erleben derzeit Männer, die sich für Frauenrechte stark machen, wenn diese auch in unseren Breiten wieder vermehrt verletzt werden … Männer richten sich dafür sogar gegen ihre Geschlechstgenossen.

Wir erleben Menschen, die sich gegen Rassismen wehren, die differenzieren und nicht zulassen, dass Ängste ihre Sicht vernebeln.

Wir erleben, dass die zwischenmenschliche Solidarität zwar extrem leidet – aber nicht zu brechen ist – weder durch Kriminalität noch durch die Propagandamachinerie, die sich daraus erwachsende Ängste zu Nutze macht (Das kennen wir auch aus der Geschichte!).

Wir lernen, dass es viele gibt, die mutig dagegenhalten. Die solidarisch sind, die nicht mit Waffen und Aggression kämpfen sondern mit Vernunft und Besonnenheit.

Lassen Sie uns daher aufhören uns ständig zu beklagen – über den vielen MüllGehen wir besser Perlentauchen! Gehen wir auf Schatzsuche! Und wir werden (auch in online Medien) Beiträge finden, die Mut machen, Hoffnung und Kraft spenden, die zu Gutem aufrufen, zu einer friedlichen Revolution gegen die Gewalt.

Jeder von uns entscheidet, wie er die Welt um sich wahrnimmt und was er sieht. Wir, die wir in Europa seit mehreren Jahrzehnten in Frieden leben (einzigartig in der Geschichte!) sind besonders erschüttert, wenn uns derart massiv die Gewalt einholt und erworbene Menschenrechte bedroht werden. Konfrontation artet unter Menschen in Krieg aus, das Leid tragen sehr viele für sehr wenige (Kriegsführer). Auch das wissen wir. Es lebt aber auch die CHANCE, GEMEINSAM dagegenzuhalten. Unterschätzen wir nicht die Kraft einer friedlichen Welle der Solidarität …

 

 

 

Titelfoto: Pixabay