Treffpunkt Italien, zum Meet & Great mit Lebens-Künstlern

PM_NicFiddianGreen_1Nic Fiddian Green
Spektakuläre Kunst in den Hügeln Umbriens
Nic Fiddian Greens Pferdekopfskulpturen machen nicht nur am Marble Arch in London oder am TaiKoo Place in Hong Kong von sich reden. Zu Gast ist der britische Künstler auch regelmäßig im Castello di Reschio in Umbrien, wo er bis Ende des Jahres seine neuesten Werke vorstellt … und neue Skulpturen schafft! Auf dem Anwesen lässt Architekt und Interior Designer, Benedikt Bolza mittelalterliche Bauernhausruinen zu ausgefallenen Ferienvillen restaurieren, die verkauft und dann zum Teil von ihren neuen Eigentümern auch vermietet werden. Kunst, und Pferde spielen eine tragende Rolle auf dem Estate. Auf dem Gestüt von Castello di Reschio werden zudem einige der anmutigsten andalusischen Pferde der Welt gezüchtet und in der hohen Kunst des Dressurreitens trainiert.

SchokoladendamenOlga Zaini
Von der Fabrikantengattin zur erfolgreichsten italienischen Unternehmerin
Es waren glückliche Jahre. Ihre Liebe wuchs mit jedem Tag … Ihr Leben war mehr als behaglich eingerichtet, das Hauspersonal nahm ihr fast alle Sorgen ab – bis an einem Vormittag im Jahr 1938 Luigis Krankheit ihre Welt ins Chaos stürzte. Man diagnostizierte einen Hirntumor und dass er nur noch wenige Monate zu leben hatte … Der Unternehmer Luigi Zaini machte sich in Mailand rasch einen Namen mit feinen dunklen Schokoladen – Anfang des vorigen Jahrhunderts ein Luxus, die Täfelchen und Pralinés wurden mit Sorgfalt von Hand gefertigt. Seine Frau Olga führt das typische Leben einer begüterten Fabrikantengattin. Sie ist schön, mondän und sorglos. Als 1938 ihr Mann unerwartet stirbt, verändert sich schlagartig alles. Neben der Sorge um die Kinder übernimmt sie in schwerer Zeit das Erbe, baut die Firma nach schweren Bombardements 1943 in nur sechs Monaten wieder auf. Das alles gelingt ihr mit Unterstützung ihrer treuen Mitarbeiterinnen, den „Schokoladendamen“. Sie sind es, die das Überleben von Zaini sicherten. Heute ist Zaini einer der Marktführer in der Süßwarenbranche.
Teresa Monestiroli: Die Schokoladendamen. Wie Olga Zaini ihre Schokoladenfabrik rettete. Elisabeth Sandmann Verlag im August 2015, 17,50 €

Die Brüder Gironacci
„Gut gemacht ist nicht perfekt“: Die Kunst der unperfekten Perfektion …
Eine Stunde südlich von Ancona, inmitten der Hügel ein Dorf namens Morrovalle: Hinter den Türen der Werkstatt in der Via Verdi pulsiert es vor Kreativität und Energie. Hier entstehen in Handarbeit die Schuhkreationen der Brüder Gironacci: MOMA. Daniele und Gigio, „leidenschaftliche Handwerker“, formulierten vor 20 Jahren ihr Ziel: nicht den „perfekten“ Schuh zu machen. Kein auf Hochglanz poliertes, steifes Schuhwerk, sondern ein Schuh, den man von Stunde null an lieben kann. Und das lange vor „Vintage“ oder „Worn-in“! Was hier hinter den Fabriktüren entsteht, bestimmt den Trend auf Europas Straßen. Das Experimentieren hält Inhaber und Mitarbeiter frisch.
MOMA_Gigio MOMA_Daniele

v.l.n.r.: Gigio Gironacci und Daniele Gironacci, Credit: Castello Reschio; Elisabeth Sandmann Verlag/Luigi Zaini; www.moma.it.

Elie Saab
“Eleganz ist ein Statement, eine Haltung.”
Er wurde 2002 weltweit bekannt, als Halle Berry tränenreich in seinem Kleid ihren Oscar entgegennahm. Seitdem reißen sich die Stars um den libanesischen Designer – auch so manches gekrönte Haupt. Schwedens Victoria trug am Vorabend ihrer Hochzeit Elie Saab. Mehr als genug Lorbeeren hat er in Paris erworben, sein Hauptquartier aber ist und bleibt im Herzen von Beirut, Downtown. Das fünfstöckige Gebäude beherbergt Atelier, Couture-Salon und das Atelier für die Ready-to-Wear-Kollektion. Seine Le Parfum Resort Collection erfreut uns diesen Sommer … 1997 war Saab als erster nicht-italienische Designer Mitglied der italienischen Camera Nazionale della Moda.

Costán Eghiazarian
„Wir teilen eine gemeinsame Vision“
„Liebe auf den ersten Blick“, freut sich Tiberius-Chefdesigner Marcos Valenzuela über die Zusammenarbeit der Trendmarken. Der Wiener Concept Store Tiberius und das Schmucklabel „Aenea“ starteten kürzlich eine exklusive Kooperation unter dem programmatischen Titel „Waves of Love“. Aenea-Kreativdirektor Costán Eghiazarian: „Wir teilen eine Vision: zeitgenössisches und hochwertiges Design, das mehr ist als Lifestyle.“ Mister Tiberius Karl Ammerer dazu: „Tiberius entwickelt sich immer mehr zum Treffpunkt für Kosmopoliten.“ Passt ja! Auch die 2013 gegründete, österreichische Schmuckmanufaktur steht für Schmuck in zeitgenössischem und extravagantem Design. Tiberius Concept Store, Lindengasse 2.

 

Titelbild: 1950: Olga Zaini und die Schokoladendamen von Mailand