Sonne, Hitze, Wind und Wasser belasten besonders bei SportlerInnen die Haut. Damit sie deshalb schön geschmeidig bleibt, gibt Melita Šarić, Beauty-Expertin und Leiterin des Wellness-Centers der kroatischen LifeClass Therme Sveti Martin ein paar Tipps, worauf Sportbegeisterte bei der Hautpflege speziell achten sollen.

Sport ist nicht nur für die körperliche Fitness und die Seele gut, es hält auch grundsätzlich die Haut in Schuss. Aufgrund der Bewegungen wird die Haut besser durchblutet und wirkt dadurch gesünder sowie straffer. Dennoch verlangt Sport der Haut auch viel ab: Wetter, Chlor und zu häufiges Duschen nach dem Sport trocknen die Haut aus. Für die optimale Regeneration der Haut ist deshalb die richtige Pflege wichtig.

  1. Sonnenschutz bei Sport im Freien

Gerade jetzt im Sommer ist es extrem wichtig, bei Outdoor-Sportaktivitäten die Haut entsprechend zu schützen. Dabei sollte man ein besonderes Augenmerk auf die Stirn-Nase-Ohren-Partie sowie Lippen und Kinn legen, da sie am schnellsten Sonnenstrahlen fangen. Am besten eignet sich dafür ein ölfreies Sonnenschutzgel oder Fluid. Es enthält mehr Wasser und zieht somit schnell ein. Bei Sport in höheren Lagen, wie etwa dem Bergsteigen oder Klettern, sollte man Sunblocker mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 30 verwenden.

  1. Weniger Make-up ist mehr

Wer gerne Make-up trägt, muss auch beim Sport nicht darauf verzichten. Jedoch gilt hier die Devise „weniger ist mehr“. Ein leichtes Make-up, das die Poren nicht verstopft, kann auf jeden Fall aufgetragen werden. Zudem beinhalten mittlerweile viele moderne Make-up Produkte einen Lichtschutzfaktor – SportlerInnen profitieren also doppelt.

 

  1. Die Dusche danach

Das Duschen nach dem Sport darf auf keinen Fall fehlen – nicht nur, um unangenehme Gerüche loszuwerden. Vor allem geht es im Sinne einer gesunden Haut darum, die beim Schwitzen ausgespülten Mineralien abzuwaschen. Wichtig dabei ist jedoch, nicht zu lange und nicht zu heiß zu duschen. Wer seiner Haut etwas Gutes tun will, duscht kurz, lauwarm und benutzt ein ph-neutrales Duschgel. Nach der Dusche empfiehlt sich eine Feuchtigkeitsbodylotion, um die Haut vor dem Austrocknen zu schützen.

Tipp: Nicht unmittelbar nach dem Sport unter die Dusche hüpfen. Der Körper benötigt Zeit, um die erhöhte Schweißproduktion wieder einzustellen. Ansonsten schwitzt man nach dem Duschen noch mehr als zuvor.

  1. Füße gut abtrocknen

Schwimmbäder, Gemeinschaftsduschen und verschwitzte Schuhe – Orte an denen sich Pilzsporen gerne aufhalten und der Grund warum SportlerInnen häufig an Fußpilz leiden. Deshalb ist es umso wichtiger, die Füße nach dem Duschen gründlich abzutrocknen. Es darf auch gerne zum Föhn gegriffen werden. Aber auch hier gilt danach: ordentlich eincremen, um Hautrissen vorzubeugen.

 

  1. Die alte Geheimwaffe: Ausreichend Trinken

Auch wenn man es wahrscheinlich nicht mehr hören kann, aber viel trinken ist und bleibt die beste Form, Haut und Körper in Schuss zu halten. Und gerade für SportlerInnen, die viel Schwitzen, ist es umso wichtiger, die ausgeschwitzte Feuchtigkeit mit ausreichend Flüssigkeit zurückzugewinnen. Die Haut strahlt dadurch mehr und ist viel praller sowie straffer. Um den Flüssigkeitshaushalt wieder in Balance zu bringen, eignet sich insbesondere Mineralwasser mit wenig oder gar keiner Kohlensäure. Wer kein Fan von Mineralwasser ist, kann auch zu ungesüßten Tees oder verdünnten Fruchtsäften greifen.

  1. Auf eine „softe“ Deo Benutzung achten

Viele machen den Fehler, direkt nach dem Sport bzw. nach dem Duschen ein Deo aufzutragen. Dies sollte man allerdings vermeiden, da die Poren der Haut unmittelbar nach dem Duschen besonders geweitet sind. Dadurch kann der Wirkstoff intensiv einziehen und die Haut reizen. Prinzipiell ist es ratsam, sehr bedacht und sparsam mit Deos umzugehen.

  1. Das richtige Outfit

Auch die Sportbekleidung spielt für schöne Haut eine wichtige Rolle. Denn das falsche Outfit hat die gleiche Konsequenz wie falsches Make-up: Die Haut kann nicht atmen, wir schwitzen mehr und durch die Wärme und Reibung entstehen Pickel oder Bläschen. Der Griff zur atmungsaktiven und nicht zu engen Bekleidung lohnt sich.

Expertin Melita-Šaric (c) LifeClass-Therme-Sveti-Martin

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