Einmal muss man es tun: In den Untergrund gehen … So geschehen anlässlich einer Pressekonferenz – „Abstieg“ in die Wiener Kanalisation inklusive!
Treffpunkt Resslpark, Wien Karlsplatz – vis a vis Café Museum! Ing. Josef Gottschall, Leiter der Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit Wien Kanal, begrüßt uns mit einem Kollegen am Zugang zur beliebten Sightseeing Tour „3.Mann Tour“ – die Verfolgungsjagd des Orson Welles alias Harry Lime im Film „Der Dritte Mann“ wurde weltberühmt und mit ihr die Wiener Kanalisation. Heute präsentiert sich diese als modernstes Abwassersystem, das technologische Innovationen mit großer Geschichte verbindet. Wir dürfen also einen Blick in diese mystifizierte Stadt unter der Stadt werfen – wobei es weniger um den berühmten Penicillinschmuggler Harry Lime geht – es geht um ein vermeidbares Problem für unserer Umwelt und unsere Stadt! Doch schön der Reihe nach…
Die Geschichte der Kanalisation in Wien reicht bis in das Jahr 100 n. Chr. zurück. Schon damals errichteten römische Soldaten im Militärlager Vindobona ein erstes, auch heute noch modern anmutendes Kanalsystem. Im Mittelalter war Wien, gemessen an seinem hygienischen Standard, eine typisch europäische Stadt: Nicht nur der Hausmüll, auch der Abfall vieler Handwerkszünfte jener Zeit landete entweder auf der Straße oder im nächsten Bach. Erst bei Hochwasser wurden die übel riechenden Restbestände in die nahe gelegene Donau geschwemmt. Die Folgen waren regelmäßige Epidemien und Seuchen.


Der Verbrauch von Feuchttüchern nimmt weltweit zu, im Schnitt um neun Prozent im Jahr allein in Deutschland. Das zeigte eine Recherche der Montanuniversität Leoben. Damit steigen aber auch die Entsorgungskosten für die Allgemeinheit. Denn Feuchttücher, die in der Toilette landen, lösen sich nicht auf und können Pumpwerke verstopfen. Eine Studie der Montanuniversität Leoben im Auftrag der steirischen Abwasserentsorger aus dem Sommer 2018 zeigte, dass die Kosten allein in der Steiermark 3,6 Millionen Euro pro Jahr betragen. (avaw.unileoben.ac.at, Studie „Analyse und Verbleib von Feuchttücher-Abfall in der Kanalisation“, mehr dazu auch auf: www.denkklobal-stmk.at – das WC ist kein Mistkübel).
D I E L Ö S U N G. Das Gründerduo von RINGANA Ulla Wannemacher und Andreas Wilfinger machte sich schon lange Gedanken darüber und entwickelte eine umweltschonende Alternative zu Feuchttüchern. Die Idee: Ein pflegender Reinigungsschaum verwandelt jedes Toilettenpapier einfach in feuchtes Toilettenpapier. „Wer normales Toilettenpapier mit Wasser befeuchtet, hat das Problem, dass dieses durchweicht und Fusseln bildet. Auch Reinigungsprodukte in flüssiger Form und Gelform haben dieses Problem. Deshalb haben wir einen feinporigen Schaum entwickelt, der in Anwendung und Wirkung einfach perfekt ist“ erklärt Andreas Wilfinger, RINGANA Gründer und Geschäftsführer.


Andreas Wilfinger: „Feuchttücher sind eine handelsübliche Alternative, können aber die Rohrleitungen verstopfen, belasten die Kläranlagen und die Umwelt. Hinzu kommt: Fertig abgepacktes, feuchtes Toilettenpapier enthält oft Parfüm und Zusatzstoffe, die den sensiblen Bereich reizen können. Wer normales Toilettenpapier mit Wasser befeuchtet, hat das Problem, dass dieses durchweicht und Fusseln bildet. Auch Reinigungsprodukte in flüssiger Form und Gelform haben dieses Problem. Die RINGANA Lösung ist deshalb ein feinporiger Schaum, der in Anwendung und Wirkung einfach perfekt ist. Die pflegende Formulierung enthält sogar mehr Ectoin als manche Anti- Aging-Creme.“
Frische bedeutet Wirkung. Damit Wirkstoffe so frisch und rasch wie möglich zum Kunden kommen können, sind alle Prozesse im Bereich Beschaffung, Verarbeitung, Verpackung und Logistik optimiert. Warum das so wichtig ist? Andreas Wilfinger: „Der Grund dafür grenzt schon fast an Ironie: Was uns am besten jung hält, verliert am schnellsten an Wirkung.“ Um die einzigartige Frische und Wirkung zu gewährleisten, werden laufend kleine Chargen produziert – lange Lagerzeiten oder ein Verkauf im Einzelhandel sind dabei undenkbar. Die sorgfältig ausgewählten Rohstoffe werden innerhalb kürzester Zeit verarbeitet. Die Produkte im Überblick:
- FRESH Zertifizierte Frischekosmetik für Haut, Haare und Zähne.
- DRINKS Getränke für mehr Power, innere Balance und einen figurbewussten Lifestyle.
- PACKS Pulverisierte Pflanzenkraft in vorportionierten Sachets für den Alltag.
- CAPS Pulverisierte Pflanzenpower in Kapselform für jede Lebenslage.
- RINGANA SPORT Fitness-Food (Anti-Doping getestet) und -Pflege für eine optimale Leistung.
- https://www.ringana.com/
Fotos © 2018 Magistrat der Stadt Wien – Wien Kanal; verstopfetr Kanal (c) Wien Kanal Helmuth Laschke; RINGANA


