Wer in den Nachthimmel schaut, versteht: Die Liebe wohnt in einem Stern. Und dieser Stern heißt Paros. Wir haben den einzigartigen wie exklusiven Vor-Ort-Bericht für Sie! Direkt aus Griechenland!

Das Rezept für den perfekten Urlaub? Man nehme eine Fähre von Rafina aus und fahre die Inseln Drios, Andros, Mykonos und Naxos entlang zum Eiland dessen Wahrzeichen die Windmühle ist. Dort wo Himmel und Meer eins werden und das Blau so dicht und absorbierend ist, dass es die Einheimischen und die Besucher aufzusaugen scheint, liegt Paros.

Paros wurde nicht umsonst zur schönsten Insel Europas 2018 gekürt. Das Meer ist hier so klar wie in einem Swimmingpool. Das Wasser hat auf Paros die intensivste Farbe. Wer macht da nicht gerne mal blau?

 

Thalasso-Therapie plus Traumkulisse. Thalasso Therapie bekommt auf Paros einen völlig neuen Stellenwert, denn die schönsten Strände liegen quasi vor der Haustür.

Hier strandet die Sehnsucht. Ein idyllischer „Paralia“ findet sich direkt im Zentrum vom malerischen Fischerdorf Alyki, zu Füßen der „Apoplous Taverna & Ouzeri“. Zusatzplus: Die Liegen kosten nichts, wenn man einen griechischen Eiskaffee, Frappé genannt, bestellt oder eine andere Erfrischung. Inhaber des Familienbetriebs ist Panagiotis Koutalidis, der gerne berät und in seinem Innenraum kurioserweise Bierkrüge aus aller Welt sammelt.

Aliki-Strand! Im „Apoplous Taverna & Ouzeri“ regiert Inhaber Panagitos Koutalidis – ein Familienbetrieb mit traditionellen handgefertigten Speisen.

 

Im „Apoplous“ können Fans der griechischen Küche hausgemachte kulinarische Klassiker probieren wie Fava, Auberginenmus, frische Muscheln in Ouzo-Sud, gegrillten Octopus oder traditionelle Fleischspieße. Mini-Mezedes, den landestypischen Gruß aus der Küche, gibt es fast überall auf der Insel.

 

Ein Genuss für alle Sinne gefällig? Thalasso-Treatments gibt es unter anderem im SPA in der Weinregion Naousa. Eine Weinprobe lässt sich sehr gut mit einer Wellness-Auszeit kombinieren: http://www.yades.gr/

Noch mehr Strandfeeling! Auch die anderen Strände sind touristisch nicht überlaufen. Die wunderschöne Griechin hat viele Verehrer. Das ganze Jahr über ist das Klima mild und somit ein Anziehungspunkt. Egal, ob sich Sonnenanbeter für den Kolymbithres Beach, Parosporos Bay, Agios Georgios, Golden Beach, Faragas oder Paros Agia Irini entscheiden- überall gibt es feinsten Sand und durchsichtige Wellen so weit das Auge reicht. Die unberührte Natur und die einmalige Transparenz machen der Karibik Konkurrenz. Hier verirrt sich schon mal ein Huhn und Hunde sind stets willkommen. Wer in der dazugehörigen Panorama-Taverne ein regional hergestelltes Bier probieren will, kostet das eisgekühlte „56“, das Orangen-Zesten sowie auf Paros angebaute Kräuter und lokale Gewürze enthält. Auch am Hafen von Antiparos gibt es ein nettes Naturschauspiel. Freilaufende Gänse, die unter einer Bank Schutz vor der Glut der Sonne suchen.

PAWS hat ein Herz für TiereDie Parier sind sehr achtsam im Umgang mit Umwelt, sie setzen sich sehr für den Erhalt ihrer Insel und das Wohl der Tiere ein. Zwischenmenschlichkeit gehört zur Mentalität der Parier, die sich in vielen Hilfsorganisationen engagieren. PAWS steht für Paros Animal Welfare Society und ist eine non-profit-Organisation, die mit Freiwilligen arbeitet und sich durch Mitgliedsbeiträge und Spenden finanziert. Der Verein betreibt aktiven Tierschutz. http://paws.gr

Schmetterlinge im BauchIn Pounda, ganz in der Nähe von der Hauptstadt Parikia, wartet das Schmetterlingstal auf Entdecker. Der Park ist ein wahres Biotop mit Platanen Zypressen und Olivenbäumen, die den Schmetterlingen ein Zuhause geben.

Frühlingsgefühle in den Anixis Studios. Frühlingsgefühle gibt es auch in den Anixis-Studios, die auf einem Hügel in Alyki liegen. Nicht umsonst heißt Anixi „Frühling“. Das Anwesen gehört einer gastfreundlichen Familie, die nicht nur Unterkünfte vermietet, sondern Urlauber auch mit Produkten aus dem eigenen Garten verwöhnt.

Inhaber Kostas Chaniotis (Bild) ist schon 80 Jahre und bestellt immer noch den großen Kräuter,-Obst- und Gemüsegarten in Eigenregie. Seine Frau macht den leckersten Ziegenfrischkäse und den besten Orangenkuchen der Insel. Solch ein Urlaubssouvenir ist unbezahlbar. Highlight ist ein Barbecue mit der ganzen Familie, wenn Kostas zuvor beim regionalen Metzger Spezialitäten einkauft. Der organisatorische Kopf der Familie- Maria Chaniotis- organisiert alles gerne und die griechisch-amerikanische Gästebetreuerin Michelle Sawyer (Schwägerin von Maria) hat stets Tipps parat. http://www.anixistudios.gr

Noch mehr Appetizer. Auf dem kleinen Bauernmarkt, der direkt an der Kirche von Parikia beginnt, gibt es Tomaten, Früchte, Olivenöl, Seeigel und Kapern aus der eigenen Landwirtschaft- eine gratis Kostprobe und eine Lebensweisheit ist inklusive. Es fällt auf, dass die Parier sich vom Herzen leiten lassen, sie sind mit Leib und Seele Griechen, und vor allem Menschen.

Soft-Yoga bei Oona. Lust auf etwas Body & Mind-Fitness? Vis-à-vis der Anixis-Studios entsteht gerade das http://www.aliki-panorama-hotel.com. Inhaberin Ooana Giesen, die ursprünglich aus Amsterdam kommt, ist mit dem European Award 2018 ausgezeichnet worden und lebt mit ihrem Partner seit 2008 auf Paros. 2019 eröffnet sie die Location http://www.aliki-panorama-hotel.com. Yogagruppen sind dort genauso willkommen wie Individualreisende, die einfach abschalten oder ein neues Hobby testen wollen. Meditation und Griechisch oder Sirtaki lernen stehen bei der sympathischen Oona ebenso auf dem Programm wie Yoga Lessons, denn die 53-jährige Powerfrau kann auf eine 25-jährige Yoga-Erfahrung, unter anderem im „Asana Yoga“, „Hatha Yoga“ und im „Soft Approach“ zurückblicken. http://www.yoga-paros.com, http://www.yoga-greece.com

Paros-Antiparos! Lust auf einen Ausflug? Antiparos ist nicht etwa das Gegenteil von Paros, sondern die 1,5 km entfernte Insel, in der auch die Promis zuhause sind. Madonna und Tom Hanks haben dort eine Residenz und Madonnas Tochter nimmt jeden Tag die Fähre zur Schule. Das Leben auf Antiparos ist gemächlich wie kunterbunt. Elegante Boutiquen reihen sich wie die Perlen einer Kette aneinander und frisch gefangene Tintenfische trocknen in der Sonne.

Happy End. Die Insel des Marmors ist ein echter Jungbrunnen. Strahlendes Weiß und hypnotisches Blau geben der Schwermut keine Chance. Das spezielle Licht macht die Seele leicht, die offen wird für Begegnungen mit den Einwohnern, die lange Geschichten zu erzählen haben.

 

Die Autorin: Ulrike Engel ist seit 15 Jahren als freie Journalistin und Autorin tätig. Gesundheits-und Wellness-Texte sind ihr Spezialgebiet. Ihr zweites Faible sind Reisen und Medical Wellness Hotels. Zu ihren bevorzugten Destinationen zählen Deutschland, Österreich, Italien und Griechenland. http://www.mal-eben-verreist.de

 

Fotos (c) Engel;
Titelfoto: pixabay.com/stefandomesle